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19 | 10 | 2009

Die Gefahr aus dem Kochtopf

Geschrieben von Geli um 12:59 Uhr

Leider gibt es immer noch genügend Menschen, die felsenfest davon überzeugt sind, sich mit selbst gekochtem Essen gesund zu ernähren. Mediziner und Wissenschaftler warnen eindringlich vor den Risiken und Spätfolgen!

Es gibt mittlerweile eine reichliche und gute Auswahl an Fertigprodukten, welche ganz individuell den Bedürfnissen des jeweiligen Menschen angepasst werden können. In vielen Arztpraxen werden hervorragende Gerichte angeboten, die nur noch kurz in der Mikrowelle erwärmt werden müssen und schon haben Sie eine vollwertige, gesunde Mahlzeit.

Fragen Sie den Arzt ihres Vertrauens und lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind, was für Ihre Konstitution, für Ihr Alter, Ihr Bewegungspensum geeignet ist. In Arztpraxen und auch in Apotheken erhalten sie auch gute und hilfreiche Fertiggerichte für Allergiker. Auch kalorienarme Produkte für adipöse Menschen gibt es in großer und übersichtlicher Auswahl.

Die meisten Kaufhäuser und Lebensmittelgeschäfte bieten heute eine breite Palette zur Auswahl, angefangen von Säuglingsnahrung bis zu leckeren Seniorenmenüs.

Kein Mensch ist mehr gezwungen, sich mit ungesunder, selbst zubereiteter Kost zu versorgen.

Bei selbstzubereiteten Mahlzeiten stimmt in aller Regel das Calcium/Phosphor- Verhältnis nicht und es kann zur Hypo- bzw. Hypervitaminosen kommen. Mögliche Folgen sind u.a. Verdauungsbeschwerden, Skeletterkrankungen, Hautausschläge und diverse andere, teils lebensbedrohliche, Erkrankungen.

Es gibt nur wenige Menschen, die das Wissen um eine ausgewogene Ernährung haben. Dieses Wissen setzt ein jahrelanges Studium über die physiologischen Vorgänge des menschlichen Körpers voraus. Es erfordert viel Aufwand ein ausgewogenes Verhältnis von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten zu berechnen. Gerade bei den Lipiden bedarf es der Unterscheidung der verschiedenen Lieferanten.
Bei den Eiweißen kommt es zudem sehr leicht zu einem Proteinüberschuss.

Großwüchsige Eltern sollten dies bei ihren Sprösslingen beachten, um bei diesen ein zu schnelles Höhenwachstum zu vermeiden, was wiederum zu Skelettdeformationen führen kann.

In Fertiggerichten sind alle Vitamine und Mineralstoffe in einem ausgewogenen Gleichgewicht sowie alle Nährstoffe, die der menschliche Körper braucht, um gesund, vital und leistungsfähig zu bleiben, enthalten.

Weitere Gesichtspunkte, die für ein gutes Fertiggericht sprechen:

  • Ökologisch gesehen gibt es weniger Defizite, da die Fertignahrung durch spezielle Verfahren mehrere Jahre haltbar ist.
  • Viele Krankenversicherungen versprechen eine höhere Prämie bei gesunder Kost. Es genügen die Kaufbelege der Händler, bzw. der ihres Arztes oder Apothekers.
  • Gesunde menschliche Nahrung, die von Computern zusammengestellt wird, ist immer gleich in ihren Bestandteilen und unterliegt nicht den teilweise gefährlichen Schwankungen von Selbstgekochtem.
  • Ein weiterer nicht zu unterschätzender Pluspunkt ist der Zeitfaktor. Rechnen Sie sich doch einmal aus wieviel Stunden Sie in der Woche bräuchten um sich ein Essen zu kochen. Diese Zeit wird Ihnen geschenkt, Sie haben viel mehr Freizeit um sich ihren Hobbies zu widmen.

All jenen Skeptikern, die an dieser Stelle immer noch nicht bereit sind, zu glauben, was so offensichtlich ist, sollen mit folgender – leicht einzusehender – Analogie überzeugt werden:

Unsere Haustiere sind uns ernährungstechnisch um Jahrzehnte voraus!

Heutzutagekäme niemand mehr auf die absurde Idee, seinem Tier das gepriesene Fertigfutter aus der Dose bzw. Tüte vorzuenthalten. Kein Wunder: schließlich hat die Futtermittelindustrie in Zusammenarbeit mit entsprechenden Kynologen in der Tat ganze Arbeit geleistet.

Lange Zeit vor den Anfängen der “Menschennahrung-Aufklärungskampagnen” kamen aufgeschlossene Tierschützer zu der einzig richtigen Überzeugung: der ungesunde Frischfutterwahn muss gestoppt werden.

Betrachtet man hier im speziellen das Beispiel “Hunde”, die ein manigfaltiges und nie da gewesenes Angebot an “angepassten ” industriell hergestellten Futtersorten geradezu auf den Leib geschneidert bekommen, wird klar, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.
Sind nicht Allergien, Hauterkrankungen, Nierenleiden, sowie Gelenkerkrankungen bei den Caniden in den letzten 30 Jahren rapide zurückgegangen?

Im Gegensatz zu früher erreichen Hunde heute ein Lebensalter, welches noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Ist es nicht naheliegend, diesen Erfolg einzig und alleine unserer hochentwickelten Futtermittelindustrie zuzuschreiben?

Ich denke, dieses kurze Beispiel hat deutlich gemacht, warum es so wichtig ist, sich heutzutage zeitgerecht und angepasst zu ernähren: Ihren Hund wollen sie nicht den Risiken der eigenen Kochkünste aussetzen – tun Sie es auch nicht bei sich selbst, Ihrer Familie oder Ihren Kindern.

Zum Abschluss noch einmal der Appell aller Mediziner und Ernährungswissenschaftler:

Lassen Sie die Finger vom Kochtopf! Kein Mensch hat es heute mehr nötig seinen Körper krank zu essen. Lassen Sie sich nicht von einer Minderheit verwirren, die Ihnen vorgaukelt, dass ein selbstzubereiteter Gemüseeintopf oder eine Gulaschsuppe gesünder sei als ein ausgewogenes, neuzeitliches, vitamin -und vitalstoffreiches Fertiggericht.

Das ist blanker Unsinn und entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Vernunft.

Ernähren Sie sich gesund! Vertrauen Sie auf Fertignahrung wo und wann Sie nur können.

Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Zu Risiken und Nebenwirkungen für obigen Text übernehme ich keine Garantie.

Copyright: Gitta Jung

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Kategorie » Ernährung «

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Kommentare: 4

  1. 1

    Monika Braun-Naefgen 15.09.2010 um 12:13 Uhr

    Beim Lesen dieses Artikels ist mir doch irgendwie
    die Spucke weg geblieben und es drängte sich mir die Frage auf, von welchen Nahrungs- und Tierfuttermittelherstellern die Autorin bezahlt wird. Eine so einseitige Betrachtung der Ernährung ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Ich bin der Meinung, daß es immer auf die richtige Herstellung und Kombination der Nahrung ankommt. Ich kann wertvolle Vitamine und Mineralien zerkochen, aber ist dafür der mittlerweile sehr bekannte Zuckerzusatz in den Fertigessen gesunder? Weiß ich, welche Zusätze in der Tiernahrung enthalten sind?
    Ich hoffe sehr, daß sich weitere Leserinnen dieses Artikels kritisch damit auseinandersetzen.

  2. 2

    Geli 15.09.2010 um 12:30 Uhr

    Liebe Monika,

    ich dachte eigentlich, dass es offensichtlich ist, dass es sich bei dem Text von Gitta um eine Satire handelt.

    Sie hat die Argumente, die immer wieder gegen das Barfen vorgebracht werden, auf die menschliche Ernährung angewendet…

    Also, weder für Mensch noch Hund Fertigfraß!

  3. 3

    Dana Rubin 29.09.2010 um 22:47 Uhr

    Da sieht man mal wieder, das nicht jedes Wort (bzw. hier Text) so angkommt, wie man ihn meint (siehe Kommentar v. Monika Braun-Naefgen.

    Oder ist die Dame vielleicht über motiviert kritisch?

  4. 4

    Renate 19.05.2011 um 09:34 Uhr

    Liebe Geli,

    muss leider sagen: Nö. So eindeutig kommt das für mich auch nicht rüber. Wenn ich Dich und Deine Einstellung zu Fertignahrung nicht kennen würde, hätte ich auch den Verdacht einer “Werbesendung”.

    Grüßle, Renate

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