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22 | 06 | 2011

Aktivurlaub mit Hund

Geschrieben von Geli um 10:00 Uhr

Sie machen Urlaub in unserem wunderschönen Nordschwarzwald? So richtig die Seele baumeln lassen? Endlich Zeit für lange Spaziergänge mit dem Hund…

Sie möchten die Zeit abseits vom Alltag nutzen, sich intensiv mit Ihrem Hund zu beschäftigen? Dann kommen Sie zu Clicker Doggies!

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07 | 12 | 2010

Bindung – Mein Mensch ist die Größte!

Geschrieben von Geli um 8:12 Uhr

Bindung

Bindung ist die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Wenn der Hund eine gute Bindung zeigt, bedeutet das, dass er auf seinen Menschen achtet, sich an ihm orientiert.
Bindung entsteht aus Vertrauen heraus. Der Welpe wird die nächsten 10 bis 15 Jahre mit dir verbringen. Er sucht bei dir Schutz, Sicherheit und Verständnis. weiterlesen

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14 | 09 | 2010

„Zuhause macht er das immer…“

Geschrieben von Geli um 16:33 Uhr

Diesen Spruch bekomme ich immer wieder zu hören und – ich glaube das natürlich sofort!

Wie lernt der Hund?

Hunde verknüpfen beim Lernen verschiedene Reize aus ihrer Umgebung. D.h. wenn der Hund im Wohnzimmer lernt, sich auf das Signal „Sitz“ hinzusetzen, dann reagiert der Hund wahrscheinlich nicht (nur) auf unser Signal, sondern auch auf andere Dinge in der Umgebung. Und natürlich auch auf unsere Körperhaltung, auf unseren Tonfall usw. weiterlesen

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10 | 04 | 2010

Eine ganz normale Trainingsstunde…

Geschrieben von Geli um 7:45 Uhr

Toben

Die Picknickgruppe fängt das Training mit einem Spaziergang an – um den Bömbachsee herum können sich die Hunde austoben.a

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Schwimmen

Die Menschen genießen die Sonne und die Hunde das Wasser.

Und wir haben eine Premiere: Benji ist zum ersten Mal schwimmen gegangen und er findet es toll!a

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Bis auf Betty, die Wasserscheue , waren alle im Wasser.

Kira ist dabei nicht zu schlagen – Wasser ist ihr Element


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Platz da…

Und so sieht es aus, wenn RadfahrerInnen oder JoggerInnen kommen

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Kaffee

Im Lernstudio stärken sich die Menschen zuerst einmal bei einer Tasse Kaffee, während die Hunde schon drauf warten, dass es endlich los geht.

Die Rüden haben unter verschärften Bedingungen trainiert, denn Bonnie geht auf die Standhitze zu. Das war aber überhaupt kein Problem. Die Jungs ließen sich nicht dadurch ablenken.a

Gangschule

Wir beginnen mit der Gangschule: die Hunde sollen langsam über die Hürden gehen und ihre Hinterläufe bewusst setzen.

Da diese Übung am Anfang jeder Stunde steht, machen die Hunde das schon sehr schön. Als wir mit dem Training anfingen, wollten sie im Eiltempo über die Hürden .

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Um Ruhe in die Übung zu bringen, haben wir teils mit Leckerchen auf dem Boden zwischen den Hürden und auch mit Bodentargets gearbeitet.a

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Bonnie läuft in diesem Durchgang nicht gerade über die Hürden.

Um das zu verbessern, habe ich mich im nächsten Durchgang umgedreht und laufe rückwärts neben ihr her – und schon läuft sie schön über die Hürden.

Diese Übung ist anstrengend für die Hunde. Je nach Trainingsstand werden 2 bis 6 Durchläufe gemacht.

Pfoten rauf

Dann üben wir “Pfoten auf den Schemel”. Alle Hunde haben diese Übung natürlich übers Shapen gelernt.

Die Pfoten werden schon sicher auf den Schemel gesetzt und jetzt wird das Zeitfenster erweitert. D.h. die Hunde sollen längere Zeit auf dem Schemel stehen bleiben.

Ruhephasen

Einige der Hunde sind sehr bell- und erzählfreudig.

Benji geht z. B. in den Ruhepausen in die Box, weil er sonst nicht runterfahren kann.

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Lotte versucht häufig durch Bellen Aufmerksamkeit zu bekommen. Das hat Ute jetzt schon sehr schön in den Griff bekommen.

Aber sobald sie aufsteht und mit Lotte die Übung beginnen will, geht es los – und Ute setzt sich wieder hin… Pech für Lotte

Lui erzählt Geschichten während der Wartezeit…

Kira, Bonnie und auch Youngster Betty liegen entspannt auf ihren Decken und warten auf ihren Einsatz.

Einparken

Nächste Übung ist das Einparken. Auch das klappt schon prima. Das Ansatzverhalten wurde über den Handtarget initiiert und jetzt wird der Target abgebaut und die Distanz erhöht.a

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Betty findet die Übung einfach nur toll! Bei dieser Übung haben die Menschen noch Koordinationsprobleme – gell, Claudi

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Kinn auflegen

Zum Abschluss der Trainingsstunde wird das Kinn auflegen geübt. Auch hier gibt es für die Menschen noch einige Koordinationsprobleme – aber es wird

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Feierabend

Jetzt kommt der gemütliche Teil – die Hunde dürfen miteinander spielen und die Menschen entspannen im Plauderstüble.

Und “nebenbei” lernen die Hunde auch noch, dass im Plauderstüble nicht getobt wird, sondern ruhiges Abliegen angesagt ist…

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19 | 03 | 2010

Laufen an lockerer Leine

Geschrieben von Geli um 5:35 Uhr

Tennisarm ade!

Viele Hunde können nicht ordentlich an lockerer Leine laufen, weil sie es nie gelernt haben.

Das ist anstrengend und nervig. Fangen Sie doch jetzt an, mit Ihrem Hund zu üben!

Hunde lernen am Erfolg, d.h. wenn sie das eine Mal nicht vorwärts kommen, wenn sie an der Leine ziehen, das nächste mal klappt es aber wieder, dann lernen sie: „Ich muss nur lange genug ziehen, dann geht es auch vorwärts!“ Und sie haben Recht!

Nun haben wir aber nicht immer Zeit oder Lust, stehen zu bleiben, wenn der Hund zieht. Genau diese Inkonsequenz beschert uns den ständig ziehenden Hund.

Deshalb hat sich der Übungsaufbau bewährt, den ich Ihnen hier beschreibe.

Brustgeschirr und Halsband

Der Hund trägt immer Brustgeschirr und Halsband. Am Brustgeschirr darf auch gezogen werden, aber an der Leine geht es nur vorwärts, wenn sie locker ist.

D.h. wenn Sie es eilig haben, nicht gut drauf sind oder einfach keine Lust haben zum Üben, kommt der Hund ans Brustgeschirr.

Wollen Sie eine Übungseinheit in Leinenführigkeit machen, dann kommt der Hund ans Halsband. So wird das Halsband auch sehr schnell zum Signal für das Laufen an lockerer Leine.

Klarheit für den Hund

Um dem Hund klar zu machen, was wir von ihm wollen, bauen wir die Übung „Laufen an lockerer Leine“ langsam auf.

Laufen an lockerer Leine bedeutet nicht, dass der Hund neben Ihnen, d.h. „Fuß“ laufen muss, sondern es bedeutet, dass die Leine nicht angespannt ist…

Wenn der Hund die Leine locker lässt, bekommt er einen Click und daran anschließend eine Belohnung (= C&B).

Kurze Übungseinheiten

Machen Sie mehrmals am Tag eine kurze Übungseinheit. Sie werden sehr schnell merken, wann die Aufmerksamkeit Ihres Hundes nachlässt.

Mit einem Welpen sollte anfangs nicht länger als 1 Minute gearbeitet werden, ein älterer Hund kann ca. 1 bis 2 Minuten arbeiten.

Ablenkungsarme Umgebung

Üben Sie zuerst in einer Umgebung, in der es nur wenig Ablenkungen für Ihren Hund gibt, z.B. in einem Zimmer der Wohnung.

Schritt 1 – Mensch steht

Sie nehmen den Hund an eine 2m-Leine und stehen im Zimmer. Wahrscheinlich wird Ihr Hund rumschnüffeln und dabei die Leine spannen. Sie bleiben, ohne etwas zu sagen, ruhig stehen.

Sobald der Hund die Leine locker lässt, gibt es C&B.

Auch wenn der Hund die Leine gar nicht mehr anspannt, wird das mit C&B gelohnt.

Im nächsten Schritt spannen Sie selbst jetzt leicht die Leine an und warten, dass Ihr Hund aktiv den Zug lockert. Sobald die Leine locker ist, gibt es C&B.

Wenn das gut klappt, kann zum nächsten Schritt über gegangen werden.

Schritt 2 – Mensch läuft

Jetzt laufen Sie einige Schritte mit dem Hund (immer noch im Wohnzimmer): Sobald der Hund die Leine lockert oder im Radius der Leine bleibt, gibt es C&B.

Erreicht der Hund das Ende der Leine und die Leine spannt sich, bleiben Sie stehen und warten, bis sich die Leine wieder lockert. Dann gibt es wieder C&B.

Gelingt dies gut, können Sie ein Signal für das Laufen an lockerer Leine einführen, z.B. das Wort „locker“, „Leine“ oder was immer Sie möchten.

Das bedeutet, immer, wenn Ihr Hund an lockerer Leine neben Ihnen läuft, sagen Sie dieses Wort. So verbindet der Hund das Laufen an lockerer Leine mit diesem Signalwort.

Ablenkung steigern

Jetzt können Sie langsam die Ablenkung steigern: lassen Sie jemanden ins Zimmer kommen, die Kinder rumspringen usw. Geben Sie immer so viel Ablenkung dazu, dass Ihr Hund es noch schafft, die Übung an lockerer Leine mit Ihnen zu machen.

Funktioniert die Übung in der Wohnung gut, können Sie nach draußen gehen: vielleicht zuerst einmal in den Garten oder auf eine ruhige Wiese.

Üben unter Ablenkung

Wenn Sie mit Ihrem Hund auf der Wiese üben, beginnen Sie wieder mit dem 1. Schritt. Es gibt es so viel Neues für den Hund zu entdecken – da wird ihm die Übung sehr viel schwerer fallen als in der Wohnung.

  • Bleiben Sie also wieder stehen und belohnen Sie Ihren Hund immer dann, wenn er die Leine locker lässt à C&B.
  • Spannen Sie jetzt selbst die Leine leicht an und warten Sie darauf, dass Ihr Hund die Leine aktiv lockert à C&B.
  • Laufen Sie einige Schritte und wenn der Hund die Leine lockert oder sich im Radius der Leine bewegt, gibt es C&B.

Denken Sie daran, auch hier nur kurze Trainingseinheiten zu machen, um den Hund nicht zu überfordern. Es hat sich bewährt, einen Küchenwecker zu stellen, denn erfahrungsgemäß üben wir immer viel zu lange.

Sie sollten immer aufhören, so lange Ihr Hund noch konzentriert mitarbeitet.

Auf dem Spaziergang

Die Übungen zur Leinenführigkeit können Sie jetzt auf Ihrem Spaziergang einbauen: Rufen Sie den Hund zu sich, leinen Sie ihn am Halsband an und üben Sie eine Minute das Laufen an lockerer Leine. Anschließend kann der Hund wieder frei laufen oder wird ans Brustgeschirr genommen.

Der Hund soll das Zurückrufen nicht „doof“ finden, weil er dann jedes Mal angeleint wird. Machen Sie es deshalb so, dass von 10 Mal rufen der Hund 9 Mal anschließend wieder springen darf und nur ein Mal zum Üben angeleint wird.

Kommt der Hund nach dem Rufen zurück, gehen Sie in die Knie und geben dem Hund ein Leckerchen. Während Sie den Hund füttern, fassen Sie ihn leicht ans Halsband. Dann lassen Sie ihn wieder laufen.

So lernt der Hund auch, dass der Griff ans Halsband oder Brustgeschirr in Ordnung ist. Ich kenne viele Hunde, die sofort weglaufen, wenn ihr Mensch versucht, sie am Halsband zu greifen…

Spiel zur Leinenführigkeit

Jetzt können Sie die Schwierigkeit für Ihren Hund erhöhen:

  • Denken Sie sich eine Startlinie
  • Geben Sie etwas Leckeres zu fressen in eine kleine Schüssel, zeigen Sie die Schüssel dem Hund und stellen Sie die Schüssel in 5m Entfernung auf.
  • Laufen Sie los – sobald sich die Leine spannt, drehen Sie wortlos um und gehen wieder hinter die Startlinie zurück und laufen erneut los.
  • Schafft es der Hund ohne Ziehen zur Schüssel, darf er sie ausschlabbern.

Sichern Sie den Inhalt der Schüssel ab (vielleicht stellen Sie ein Sieb drüber). Oft machen die Hunde kurz vor Erreichen der Schüssel einen Satz nach vorne… Und sie sollen ja auf keinen Fall Erfolg haben, wenn sie ziehen!

Ausblick

Wenn Sie sich konsequent an diese Übungsanleitung halten, werden Sie schon bald einen Hund haben, der freudig an lockerer Leine mit Ihnen mitläuft.

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